das
Tagebuch
Auf dieser Seite können Sie meine Tagesrouten mitverfolgen. Auf einem Kartenausschnitt werden täglich die Etappen eingetragen und Sie können mit Click auf das jeweilige Tagesziel Kurzinformationen über Ort und Strecke, sowie weitere Eindrücke meines Projekts erfahren. |
| Das Tagebuch kann auch als Word-Dokument eingesehen werden. Es wird täglich aktualisiert. |
| Zudem können im Archiv alle Tage einzeln aufgerufen werden. |
Kirchlindach 16.07.2009 Magdalena Meyer-Wiesmann, Gemeindepräsidentin Kirchlindach Die „Unvollendete“ und die Zukunft Nun bin ich schon beinahe wieder eine Woche lang zu Hause. Der Zustand meines Vaters ist stabil, ab immer noch kritisch. Ich bin froh, dass ich hier bin und meine Eltern unterstützen kann.Und trotzdem fehlt etwas. Irgendwie fühlt es sich „unfertig“ an. Die Rückkehr kam so schnell und unerwartet. Und kaum war der Entscheid gefällt, schon war ich zu Hause: in 6 ½ Wochen hin und in 8 ½ Std. zurück! Nun habe ich entschieden, den Rest in den Herbstferien zu Ende zu laufen. Ich werde am 18. September nach Siena reisen und ab dem 19. September die restlichen 240 km (11 Tage) unter die Füsse nehmen. (Vorausgesetzt natürlich, dass mir das Schicksal keinen Strich durch die Rechnung macht.) Ich würde mich freuen, wenn Sie mich in dieser Zeit vom 19. – 30. September weiter mental begleiten würden! Ich werde auch den Spendenlauf weiter laufen lassen. Falls jemand von Ihnen die Spendenunterstützung jetzt abschliessen möchte, bitte ich Sie, mir dies per Mail an spende@zufussnachrom.ch mitzuteilen. Der
kurze Rückblick Am 29. September 2009 kurz nach 11:00 Uhr habe
ich, wie auch die Pilger vor hunderten von Jahren, vom Monte Mario aus
die Kuppel des Petersdoms durch die Bäume blinzeln sehen. Ein bewegender
Moment. Und schon bald lief ich, entgegen dem Touristenstrom, der Mauer
des Vatikans entlang und dann stand ich auf dem Petersplatz. Und nun? Eigentlich ist es nicht anders, als wenn ich
sonst jeweils ein Tagesziel erreicht habe. Es ist nicht das „endgültige“
Ziel. Es ist nur ein Übergang, ein Zwischenhalt. Der Weg, die Wanderung
hat mich im wahrsten Sinne „bewegt“, mich mit vielen Eindrücken
beschenkt, mich bereichert, mich zu einer inneren Ruhe gebracht. Und
doch wäre der Weg sinnlos gewesen ohne das Ziel. Es war immer,
nach jeder Etappe, ein schönes Gefühl am Ziel anzukommen;
mich umzuschauen, mich auszuruhen und zufrieden mit mir und meiner Leistung
zu sein. Müde, aber in mir ruhend und glücklich. Der
Spendenlauf –
und was Sie sonst noch wissen möchten Das Buch lieferte mir viele wertvolle Informationen
zur Via Francigena, zum Pilgern, zur Vorbereitung, zu Übernachtungsmöglichkeiten
(vom Kloster über die Jugendherberge bis zum Hotel), zu Sehenswürdigkeiten
in den Städten etc. Im
Weiteren empfehle ich jeder Person, welche eine solch weite Wanderung
machen möchte, Walking-Stöcke mitzunehmen. Sie helfen den
Rhythmus zu halten, entlasten die Beine und die Gelenke, geben Sicherheit
auf steilen, engen Wegen, helfen über Bäche und schlammige
Wege zu balancieren etc. |